Wenn man genau hinhört – in die Stille des Waldes – und die eigenen Geräusche wie das Herzklopfen und das Atmen herausfiltert, dann ist es der Wald, der mit uns spricht. Dass der Wald “ruft”, stimmt nicht ganz, er flüstert eher. Wenn z.B. der Wind sich Wege durch die versammelten Bäume schlägt, knirschen sie zurück und neigen sich gemächlich in ruhigem Tempo auf die andere Seite. Da steht das Männlein nicht mehr so alleine im Walde, denn auch die Fauna hat beim Frühlingserwachen im Wienerwald einiges zu bieten: Vogelgezwitscher, im alten Herbstlaub raschelnde Waldbewohner, klopfende Spechte. Am besten jetzt einen Vorgeschmack holen, die Karten der Wiener Stadtwanderwege studieren und dann gleich morgen losstarten, um die Frühjahrsmüdigkeit zu beseitigen. Viel Spaß.
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