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15. April 2007
Wohltuendes Naturwochende

Stadt, Land, Fluss standen im Mittelpunkt dieses frühsommerlichen Wochenendes. Nachdem ich am Donnerstag im Radio gehört hatte, dass Windischgarsten (mein Heimatort) wieder mal den Wärmerekord dieses Jahres gebrochen hatte, musste ich mir am Freitag unbedingt die Zeit nehmen, um raus aus der Stadt und schnellstmöglich hinein in die Natur zu gelangen. Eine gemütliche Radtour durch die Wachau, beginnend von Melk bis nach Krems, war somit von Wien aus gesehen die beste und unkomplizierteste Entscheidung. Es ging sich wunderbar aus – auch viele Gelegenheiten, um Fotos zu machen oder einen Kaffee in Spitz auf einer Aussichtsterrasse neben der Donau zu trinken. Ich war fast allein auf dem Radweg, kam an vielen blühenden Bäumen vorbei und tauchte jede Viertelstunde in ein neues Dörfchen mit neuem Charakter ein. Begleitet hat mich stets ein angenehmer Wind sowie strahlendster Sonnenschein. Herrliches Wetter. Das setzte sich zum Glück am nächsten Tag fort und obwohl ich (ausnahmsweise) in der Stadt blieb, war auch hier die Stimmung zum gemeinsamen Eisessen mit meiner lieben Freundin viel zu schön um wahr zu sein. Tja und sonntags gings dann zum Wandern auf den Semmering. Alles immer nur ein Katzensprung von Wien entfernt, und doch viel Erholung und wenig Touristen (und andere Wiener – wo waren die eigentlich übers Wochenende?).


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