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Kardiologen in der Stadt
2. September 2007

Es gibt viele Vorteile, wenn 25.000 fachkundige Personen dieser Tage am Kongress der europäischen Kardiologen hier in Wien teilnehmen. Erstens freut sich die Stadt, sich mit einem weiteren Lorbeerenblatt einer Kongressstadt schmücken zu dürfen. Zweitens fühlen sich Menschen, die sich in der Nähe des Messezentrums während dieser Tage aufhalten, sicher (eine italienische Ärztin starb jedoch am Sonntag an den Folgen eines Herzinfarktes). Und drittens, da so viele Gäste auch die Nacht in Wien verbringen und alle in großen Hotels fleißig gebucht haben, treiben sich tagsüber eher weniger Touristen in Wien herum als zu dieser Jahreszeit üblich ist.

Die Kardiologen haben ihnen einfach das Bett weggeschnappt – schön für Wienliebhaber, denn ein Sonntagsspaziergang durch mäßig befüllte Hauptrouten bei kaiserlichem Herbstwetter hat schon was. Zur Mittagszeit und am Abend muss man sich dann aber wieder auf kardiologische Kurzbesucher einstellen. Leicht zu erkennen an ihren Umhänge- und Brusttaschen, auf denen ein Herz zu sehen ist.

Rückblick

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