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Winterpalast im Sonnenlicht
14. November 2007

Mit ihrer wahrscheinlich höchsten Helligkeitsstufe auf Erden strahlt die Sonne auf die in über 3.600 Höhenmeter gelegene Hauptstadt Tibets. Erst diese Sonnenstrahlen rücken den auf einen Felsen thronenden, farbenprächtigen Potala-Palast inmitten von Lhasa in das rechte Licht. Der Wind streicht sanft über tausende Fahnen, die dem Besuch dieses religiösen Orts einen weiteren magischen Hauch vermitteln. Seit 1959, als der tibetische Geistliche Dalai Lama nach Indien flüchten musste, steht der Prachtbau sozusagen leer. Doch er blieb Pilgerstätte für viele tibetische Buddhisten, die auch heute noch viele Stiegen bis ganz nach oben steigen, ohne außer Atem zu kommen. Es ist ein geschichtsträchtiger Bau, dessen Ursprünge in das 7. Jahrhundert zurückreichen. Während der chinesischen Kulturrevolution blieb der Winterpalast, wie er auch genannt wird, beinahe intakt, da ihn die chinesische Armee als Unterkunft verwendete. Mittlerweile ist das Gebäude touristisch erschlossen und wird als Museum genutzt.


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