Mit durchschnittlich über 90.000 Passagieren pro Tag im vergangenen Jahr ist er Dubai International Airport einer der bedeutendsten Flughäfen im Nahen Osten. Waren es 1997 noch 9,1 Millionen Fluggäste, konnten 2007 sage und schreibe 34,2 Millionen pro Jahr gezählt werden. Und die Zahlen steigen noch weiter. 2008 soll erstmals die 40-Millionen-Grenze überschritten werden.

Dubai wird immer mehr zur Drehscheibe für viele Fernreiseziele – auch Wien wird täglich angesteuert. Trotz der beeindruckenden Größe und der riesigen Zahl an Fluggesellschaften, die hier täglich landen, geht die Orientierung in der mehrstöckigen Aufenthaltshalle nicht verloren.

Von A nach B führen Förderbänder, manche Touristen lassen sich auch von hupenden Elektroautos durch die Gegend chauffieren. Das Design der klimatisierten Halle zeigt sofort, dass hier andere Architekten am Werk waren. An der Decke hängen UFO-artige Beleuchtungskörper, entlang der Förderbänder wurden hohe Palmen platziert.

Fenster nach draußen gibt es kaum. Die wenigen Sitzplätze sind schnell besetzt. Menschen, die schon länger unterwegs sind und auf ihren Anschlussflug warten, schlafen auf dem Boden und lassen sich von der doch eher geräuschvollen Flughafenkulisse nicht stören.

Auf großen Monitoren sind arabische Fernsehsender durchgeschalten. Info-Bildschirme zeigen Anschlussflüge und Gates in arabischer und englischer Sprache. Wer zu welcher Kultur gehört, lässt sich äußerlich oft schnell feststellen. Viele weiß gekleidete Männer spazieren durch die Gänge. Frauen tragen Kopfbedeckungen.

Neben der Vielzahl an Duty-Free-Läden – in denen Produkte eigentlich nicht billiger sind als in Europa (nur so nebenbei) – findet sich auch eine Moschee am Flughafen. Eingang links für Frauen, Eingang rechts für Männer. Eine klare Trennung.

Eine Ansage weist auf meinen Flug hin. Nach einem mehrstündigen Aufenthalt muss ich wieder weiterziehen. Zwei Mal war ich schließlich in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf Grund meiner China-Reise im Jahr 2007. Doch ich habe nichts vom Land gesehen, zum Glück auch nicht die tatsächliche schwüle Hitze gespürt. So wie alle anderen Millionen Menschen, die hier bisher Station machten.
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