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Blutende Ringe
31. März 2008

Tibet steht Ende März 2008, wenige Monate vor dem Beginn der Olympischen Sommerspiele in Peking, im Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit. Nach zahlreichen Protesten in Lhasa, der Hauptstadt der Autonomen Region Tibet, und in den angrenzenden chinesischen Provinzen Qinghai und Sichuan, kommt es zunehmend auch in außerchinesischen Städten zu Kundgebungen “für ein freies Tibet”. Durch das militärische Eingreifen in Tibet und das gleichzeitige Ausgrenzen von Journalisten von den Geschehnissen vor Ort hat sich China, trotz enormer Bemühungen sich vor den Sommerspielen von der besten Seite zu präsentieren, einen schlechten Ruf eingehandelt. Ebenso wie einige westliche Medien, die aus Mangel an Fotos mit falschen Bildunterschriften falsche Informationen vermittelten. In Wien zog am 31. März 2008 erneut ein Protestzug durch die Innenstadt bis zum Bundeskanzleramt, während in Peking das Olympische Feuer eintraf. Mit bunten Tibet-Fahnen solle ein Zeichen für die Wahrung der Menschenrechte in dieser Region gesetzt werden. Die Illustrationen der Plakate gleichen sich – Blut tropft aus den Olympischen Ringen sowie aus dem Wort China.


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