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Mdina – zurück ins Mittelalter
8. Mai 2008

Schon in der Bronzezeit ließen sich in Mdina, einer Stadt auf der Mittelmeerinsel Malta, Menschen nieder. Ihre strategische Position auf einem Hügel in der Mitte Maltas, von dem aus in alle Richtungen geblickt werden konnte, schien dabei ein wesentliches Kriterium gewesen zu sein. Die Stadt wechselte wie die Insel selbst im Laufe der Zeit zahlreich ihre Besitzer – darunter auch Phönizier, Römer und Araber. Im 16. Jahrhundert verlor Mdina seinen Hauptstadtstatus und musste Valletta weichen. Die Bevölkerung wanderte großteils ab. Einen Vorteil daraus ziehen heute die Touristen, die innerhalb der Stadtmauern hunderte Jahre ungestört ins Mittelalter zurückreisen können.


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