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4. Juli 2008
Die verbotene Stadt

Die chinesischen Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien residierten bis 1911 in der Verbotenen Stadt im Herzen Pekings. Lange Zeit war es einfachen Menschen nicht gestattet, die kaiserlichen Räumlichkeiten und Plätze zu betreten. Täglich pilgern nun unzähligen Touristengruppen mit gleichfärbigen Kappen, vor allem Chinesen aus der Volksrepublik, durch das historische Areal. Es gehört beinahe zur Pflicht, einmal im Leben hier gewesen zu sein. Rastlosigkeit und Videohandys scheinen während der Öffnungszeiten Ruhe und Kerzenlicht vertrieben zu haben. Mittlerweile konnten kapitalistische Souvenirshops das große Tor, über dem noch immer das Porträt des Kommunisten Mao Zedong hängt, durchstoßen. China hat sich verändert, doch zeigt ein Besuch in der Verbotenen Stadt einmal mehr, dass die chinesische Geschichte weiterhin einen enormen Stellenwert in der Bevölkerung einnimmt.


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