Nach einem schweren Sturm trieb das Schiff des Apostels Paulus zwei Wochen lang am offenen Meer, bis es schließlich an der Nordostküste Maltas aufschlug. In der Nähe der Xemxija Bay soll dies gewesen sein, eine Bucht, an der sich heute immer mehr Hotels ansiedeln und eine Baustelle die nächste übertönt. Die Straße Richtung Norden ist stark befahren, der gelbe Bus kommt selten vorbei. Es ist heiß und feucht, zwischen den manchmal kaum bewohnten Häusern findet sich wohltuender Schatten, der nächste Lebensmittelmarkt mit Erfischungen ist zu Fuß weit entfernt. Nur Jesusbilder und Marienstatuen sind hier und in den Öffis öfter zu sehen. Im benachbarten, touristischen Ort Bugibba finden sich schließlich neben rothäutigen Touristen aus England Eisgeschäfte, Kebabshops und eine McDonalds-Filiale – mit einem unbezahlbar schönen Ausblick auf ein türkisblaues, seelenruhiges Meer.
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