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Unabhängig ins Glück
4. Juli 2009

Am 4. Juli 1776 proklamierten dreizehn von 26 Kolonien ihre Unabhängigkeit von der britischen Krone, der Independence Day war geboren. Mitten in Philadelphia, Ende des 18. Jahrhunderts die größte Stadt der USA, setzten sie sich im Rahmen des Zweiten Kontinentalkongresses zusammen und verfassten eines der wertvollsten Dokumente der USA: “Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen worden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freiheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.” Das Streben nach Glück versteht sich mittlerweile als reine Anregung, einklagbar ist Glück natürlich noch immer nicht. Obwohl das berühmte Backsteinhaus in Philadelphia heute noch ein Flair englischer Architektur verbreitet, ist alles andere hier sehr amerikanisch. Die US-Nationalfarben dürfen nicht fehlen, ebenso nicht Statuen von historischen Politikern und die Liberty Bell – die Freiheitsglocke, die die Unabhängigkeit akustisch ins Land verbreitete. Der mysteriöse Sprung in dieser Glocke ist nebenan in einem typisch amerikanisch-patriotischen Museum zu bestaunen.


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