Buzz Aldrins Wäsche hängt noch immer. Im Dickicht von emporsteigenden Raketen und herunter baumelnden Flugzeugtypen aller Art ruht die Landekapsel der Apollo-11-Mission der USA. Hier im National Air and Space Museum in Washington D.C. finden sich also die angreifbaren Überreste der ersten bemannten Mondlandung der Menschheitsgeschichte, eine Geschichte, die im Jahr 1969 Fantasien einer Besiedlung fremder Planeten weckte und die Zukunft der zivilen Raumfahrt in den nächsten 50 Jahren wie das Amen im Gebet festlegte. 40 Jahre später sind die Weltraumträume jedoch verstaubt wie nie. Die Mission fand mit dem Museum ihren tatsächlichen Bestimmungsort. Senioren erinnern sich an die Zeit, als sie vor dem Fernseher saßen und mit der NASA-Crew mitfieberten. Kinder, die von ihren technikbegeisterter Vätern mit ins Museum gebracht werden, vermissen jedoch Beamer, Holodeck und Spock. Solange Aldrins Wäsche an derselben Stelle hängt, können Jung und Alt in Sachen bemannten Weltraumexpeditionen noch weiterträumen.
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