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Maramures: Ein Dorf mit Traditionen
29. Oktober 2009

Es ist ein Sonntag im Frühling. Hier im Norden Rumäniens, im Maramures-Gebiet nahe der ukrainischen Grenze, ist die Zeit stehen geblieben. Mehrere alte Männer mit Hut haben es sich in der Bushaltestelle gemütlich gemacht und spielen Karten. Die etwas jüngeren DorfbewohnerInnen sind zu Fuß in ihren Trachten auf den neu asphaltierten Straßen unterwegs, unter denen die alten Pflastersteine liegen. Ältere Frauen sitzen vor dem Haus auf ihrer Privatbank und beobachten den Alltag. Hinter den kunstvollen Zäunen und Toren stehen mit Vasen behangene Bäume – sie deuten an, dass in diesem Haus eine heiratsfähige junge Frau in ihrem prachtvoll dekorierten Zimmer wohnt. Tradition wird groß geschrieben. Dass die Geschlechterrollen ebenso noch stark fixiert sind, kann an einem überlieferten Sprichwort gut abgelesen werden: Der Mann ist der Kopf, die Frau der Hals. Beide sind notwendig, doch gleichgestellt sind sie nicht.


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Ein Kommentar zu “Maramures: Ein Dorf mit Traditionen”

  • Kurt Milam | 29. Oktober 2009 um 12:09

    Hey Martin, thanks for sharing the nice pictures and impressions of Maramures. I was planning to take a trip there recently, but bad weather and other things got in the way.

    I hope to visit next Spring, when the weather’s nice again, but I enjoyed taking a look at your impressions in the meantime.

    Did you have any Palnica while you were there?

 

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