Es ist die letzte Stadt, die die Donau im östlichen Rumänien berührt, bevor sie in das Schwarze Meer mündet. Das Wasser, das hier an die ankernden Schiffe plätschert, ist zwar noch kein Salzwasser, aber dennoch rosten hier einige gekenterte Schiffe vor sich hin. Die über 90.000 Einwohner zählende Hafenstadt Tulcea hat eine aufregende Geschichte hinter sich. Die Griechen, die Römer, die Osmanen, die Bulgaren und heute die Rumänen haben hier Station gemacht. Vor Anker liegt auch die rumänische Flussmarine mit ihren waffenbestückten Kriegsschiffen. Durch Geschäfte mit dem Osten der EU haben sich mittlerweile zahlreiche österreichische Firmen hier angesiedelt. Wer aus Österreich anreist, kann wie zuhause an der Donau sitzen, beim Billa einkaufen, bei Raiffeisen sein Geld abheben und eine Flasche Gösser-Bier trinken.
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