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Schweden wählt
18. September 2010

Mitte-Rechts zum Zweiten? Wer in diesen Tagen durch Stockholm spaziert, entgeht nicht, dass am 19. September gewählt wird. Neben regelrechten Plakatwäldern versuchen die schwedischen Parteien in eigens für die Wahl aufgebauten Holzhütten Kontakt mit den Passanten herzustellen. Ganz klassisch drücken die Sozialdemokraten ihre roten Rosen den Menschen an den U-Bahn-Stationen in ihre Hände, andere Parteien verteilen fleißig Pins und Werbebroschüren. Eigentlich ganz klassisch. “Vi kan inte vänta”, sie können nicht warten, die schwedischen Sozialdemokraten. “Vem vill du se som statsminister på måndag?”, welchen Staatsminister möchtest du am Montag sehen? Wird es wieder der konservative Fredrik Reinfeldt oder seine Hauptkonkurrentin Mona Sahlin? Schweden wird sich am Sonntag entscheiden müssen.


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An der Pazifikküste
10. Mai 2010

Ein Ort des Friedens scheint sie schon zu sein, die Pazifikküste an der kanadischen Insel Vancouver Island. Hier trifft das saftige Grün des gemäßigten Regenwalds Westkanadas auf das kräftige Blau des größten Ozeans der Welt. Die runden, schweren Steine an der Küste könnten schon für die ersten Menschen genauso ausgesehen haben, die angeblich schon vor 8.000 Jahren hier vorbeikamen. Wer friedlich durch den angrenztenden Waldweg schreitet, hat sich heute noch vor Jaguar, Schwarzbär und Co. etwas zu fürchten.


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Kollektiv um Luft ringen
11. April 2010

Wie jedes Jahr ist es auch heuer wieder an den ersten Frühlingssonntagen soweit. Über 14.000 Personen wollten es wissen und starteten beim 9. OMV Linz Marathon, um vier, zwei oder ein Viertel der Strecke in möglichst kurzer Zeit zu Fuß zu bewältigen. Tausende Menschen strömten an den Zusehern vorbei. Die einen keuchten, die anderen hechelten, einige schnaubten und manche schnieften. Die einen entdeckten die Kamera, die anderen waren dafür viel zu konzentriert. Ein Querschnitt mit über hundert Fotos, bunten Laufjacken und vielfältigen Gesichtern.


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Aus Holz geschnitzter Glaube
7. April 2010

Die Form ist doch eher ungewöhnlich, das Material auch. Im Norden Rumäniens, genauer gesagt im Ort Bârsana im Maramures-Gebiet, ragt seit fast 300 Jahren eine Holzkirche empor, begleitet von mehreren ebenso markanten Gebäuden. Die grauen Holzkonstruktionen mit teilweise sehr hohen und schlanken Türmen sind durch Schindeldächer vor Regen und Nässe geschützt sowie von einer Steinmauer umgeben. Hier trifft die orthodoxe Religion auf gotische Elemente. Die “Intrarea Maicii Domnului in Biserica”, die seit mehr als zehn Jahren als UNESCO-Weltkulturerbe geführt wird, steht als ein herausragendes Beispiel für die in Nordrumänien übliche Sakralarchitektur.


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Winterlicher Weißensee
22. Februar 2010

Es sind mehr als elf Kilometer, die sich der Weißensee in Kärnten, einer der höchstgelegenen Badeseen Österreichs, erstreckt. Im Winter kann der See über mehrere Monate lang komplett zufrieren – dies haben mittlerweile auch die Holländer entdeckt, die hier in orangefarbenen Anoraks auf Spezialkufen ihre Eislaufkünste erproben. Doch das Eis trägt nicht nur Touristen, sondern auch Schneepflüge, Autos und tonnenschwere Pferdekutschen. Und wenn das Eis mal knarrt und man den Boden unter den Füßen verliert, so ein Einheimischer, bleiben immerhin noch einige Hundertstel übrig, um sich auf das eiskalte Wasser vorzubereiten.


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Tulcea, am Ende der Donau
3. Februar 2010

Es ist die letzte Stadt, die die Donau im östlichen Rumänien berührt, bevor sie in das Schwarze Meer mündet. Das Wasser, das hier an die ankernden Schiffe plätschert, ist zwar noch kein Salzwasser, aber dennoch rosten hier einige gekenterte Schiffe vor sich hin. Die über 90.000 Einwohner zählende Hafenstadt Tulcea hat eine aufregende Geschichte hinter sich. Die Griechen, die Römer, die Osmanen, die Bulgaren und heute die Rumänen haben hier Station gemacht. Vor Anker liegt auch die rumänische Flussmarine mit ihren waffenbestückten Kriegsschiffen. Durch Geschäfte mit dem Osten der EU haben sich mittlerweile zahlreiche österreichische Firmen hier angesiedelt. Wer aus Österreich anreist, kann wie zuhause an der Donau sitzen, beim Billa einkaufen, bei Raiffeisen sein Geld abheben und eine Flasche Gösser-Bier trinken.


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Das grüne Donaudelta

Das Wasser ist zwar nicht blau, doch wer mit einem Boot über die Gewässer des Donaudeltas im Osten Rumäniens gleitet, weiß, dass jede Farbe der Natur auf ihre Art schön sein kann. Das haben nicht nur Ornitologen, die sich hier besonders wohl fühlen, festgestellt – mitterweile trägt das größte Feuchtgebiet Europas auch den Orden des UNESCO-Weltkulturerbes. Bäume, die aus dem Wasser ragen. Kühe, die am Ufer weiden. Vögel, die auf den zahlreichen, labyrinthartigen Wasserwegen treiben. Die naturbelassenen Motive kombinieren sich harmonisch mit der wohltuenden Stille. Ein Naturparadies, eindeutig.


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Vancouver mit Ausblick
28. Januar 2010

Es ist ein schönes und ruhiges Plätzchen, hier am Fjord Burrard Inlet in Vancouver, Westkanada. Eine dem rauen Pazifik vorgelagerte Halbinsel schützt das Gewässer vor turbulenten Strömungen. Gleich nebenan beginnt der große Hafen der Stadt, vor ihm liegt ein markantes Wahrzeichen der Stadt – das “Canada Place”, ein Gebäude aus den 1980ern, das durch seine maritime Architektur an ein riesiges Schiff erinnern soll. Kleinere Schiffe bzw. Yachten und wendige Wasserflugzeuge schaukeln seelenruhig im Wasser. Und wer es sich leisten kann, besitzt ein Zimmer mit Ausblick auf diesen Fjord, mit Blick auf grüne Wälder, in einem der gläsernen Hochhäuser nahe dem größten Stadtpark Kanadas, dem Stanley-Park.


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Whistler bereitet sich vor
6. Januar 2010

So sieht also ein Wintersportort im Sommer aus. Wenige Monate vor den Olympischen Spielen 2010 ist Whistler, ein 9.000-Einwohner-Ort in Westkanada, damit beschäftigt, sich für den internationalen Auftritt herauszuputzen. Straßen werden saniert, Parkplätze erweitert, Hotels gecheckt. Whistler scheint auch im Sommer, wenn hier statt Skiabfahrten Mountainbike-Abfahrten stattfinden, ein teures Pflaster zu sein. Zahlreiche Markengeschäfte und andere für eine riesige Touristenmenge abgestimmte Stores machen einem klar, dass im Winter mit einer stündlichen Liftkapazität von 61.400 Menschen auf 38 Liften es doch nicht so heimelig wird, wie man an einem sommerlichen Vormittag annehmen könnte.


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Schwerpunkt Kanada

kanadaflagge

Wenige Monate vor den Olympischen Winterspielen in Vancouver 2010 habe ich dem Westen Kanadas im Sommer 2009 einen Besuch abgestattet. Begegnet bin ich unglaublich schönen Naturlandschaften in British Columbia und einer vitalen und lebensweren Stadt namens Vancouver.

Naturlandschaften

An der Pazifikküste

Rund um den Mount Robson der kanadischen Rocky Mountains

Columbia Icefields, ein Gletscher mit Parkplatz

Whistler Mountain, der Berg der Murmeltiere

Moraine Lake, ein türkisblauer Touristenmagnet

Städte

Lillooet, eine ehemalige Goldgräberstadt

Vancouver mit Ausblick

Vancouvers Vorzeigeviertel False Creek

Victoria und ihr Parlament

gal_whistler Whistler bereitet sich vor

weitere folgen!

Schwerpunkte

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