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	<title>him.at &#187; Tibet</title>
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	<description>Martin Hieslmair</description>
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		<title>Vize-Regierungschef erklärt Tibet</title>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 23:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audios]]></category>
		<category><![CDATA[Fernreise]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vize-Regierungschef Nyima Tsering des Autonomen Gebiets Tibet stellt bei einem Medientermin sein Land in wenigen Minuten vor. Es geht um die Befreiung Tibets durch die Volksrepublik, die Verbesserung für Wirtschaft und Gesellschaft, sowie um den boomenden Tourismus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Österreich besitze eine schöne Landschaft, so der Vize-Regierungschef Nyima Tsering des Autonomen Gebiets Tibet. Bei meiner China-Reise im Herbst 2007 konnte ich an einem Mediengespräch in Lhasa teilnehmen, welches eigens für eine kleine Gruppe österreichischer Journalisten organisiert wurde. Im Empfangsraum des Hauptquartiers war dafür alles vorbereitet worden. Teetassen standen für jeden Besucher bereit, eine Frau füllte beinahe minütlich frischen Tee nach. An der Wand hing ein riesiges Gemälde des Potala-Palasts. Auf der einen Seite nahmen die Gastgeber, auf der anderen die Gäste Platz.</p>
<p><img src="http://www.him.at/pictures/2008/05/tibetoffiziell4.jpg" alt="" /></p>
<p>In der Zwischenzeit baute das Staatsfernsehen CCTV seine Kamera auf, um das Treffen zu filmen. Die Dolmetscherinnen versteckten sich hinter der prachtvollen Blumendekoration. Nach wenigen Minuten war es soweit, und der Vize-Regierungschef ergriff das Wort: &#8220;Im Namen Tibets heiße ich die österreichische Delegation herzlich willkommen. Da Sie alle zum ersten Mal in Tibet sind, stelle ich Ihnen einmal die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung des Landes vor.&#8221; Gesagt, getan. Es folgte eine Darstellung über das autonome Gebiet der Volksrepublik China &#8211; aus der Sicht eines Regierungsbeamten. Probleme wurden in der Einführung nicht erwähnt, jedoch hätte eine einführende Darstellung Österreichs sicher ähnlich positive Bilder gezeichnet. Den Anfang machte die kürzere Geschichte Tibets:</p>
<blockquote><p>&#8220;Tibet wurde am 20. Mai 1951 von der Volksrepublik China befreit. 1956 erfolgte die Gründung eines Vorbereitungskomitees für die Gründung des Autonomen Gebietes. Im Jahr 1959 wurde die demokratische Reform im ganzen Gebiet durchgeführt und somit der Feudalismus in Tibet beseitigt. Die offizielle Gründung des autonomen Gebietes war im Jahr 1965. Seitdem hat sich in Zusammenarbeit mit der Zentralregierung und der Bevölkerung des ganzen Landes das Bild im autonomen Gebiet völlig verändert. Momentan befindet sich das autonome Gebiet Tibet in seiner besten Zeit seiner Geschichte. Die Wirtschaft und die Gesellschaft haben sich sehr gut entwickelt. Es herrscht hier eine Solidarität zwischen verschiedenen Nationalitäten, sowie eine sichere Situation an der Grenze. Der Lebensstandard der Bevölkerung hat sich auf gigantische Weise erhöht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Seine Argumente untermauerte Nyima Tsering mit Zahlen aus dem Jahr 2006. Das Bruttoinlandsprodukt habe mehr als 29 Milliarden Yuan und dessen Zuwachsrate 13,4 Prozent betragen. Das Jahreseinkommen der Bauern und Hirten konnte auf durchschnittlich 2.435 Yuan (etwa 250 Euro) erhöht werden. Stadtbewohner würden 8.900 Yuan durchschnittlich verdienen. Sämtliche Schichten konnten ihre Einkommen erhöhen &#8211; &#8220;inklusive mir&#8221;, so sein Zusatz.</p>
<p><img src="http://www.him.at/pictures/2008/05/tibetoffiziell2.jpg" alt="" /></p>
<p>Faktoren für die Aufwärtsentwicklung sind klar. Die Eisenbahn führt seit 2006 von Beijing nach Lhasa, der Flughafen in der Nähe von Lhasa ist seit 2006 für den Luftverkehr freigegeben. Landstraßen werden ausgebaut, bündeln sich in der tibetischen Hauptstadt und reichen auch nach Indien: &#8220;Wir können ganz stolz sagen, dass wir über sehr günstige Verkehrsverhältnisse verfügen.&#8221; In den nächsten drei Jahren soll die Eisenbahnstrecke bis nach Xigatse ausgebaut werden. Auch die Lebensumstände würden sich verbessern. Zahlreiche Tibeter zogen in neue Wohnungen ein, die medizinische Versorgung bessert sich: &#8220;Dies alles kann die Bevölkerung auf das sozialistische System chinesischer Prägung zurückführen.&#8221;</p>
<blockquote><p>&#8220;Soeben habe ich Ihnen das neue Bild des autonomen Gebiets Tibet präsentiert. Zusätzlich möchte ich Ihnen einen Überblick geben: Die Gesamtfläche des Gebiets beträgt 1,22 Millionen Quadratkilometer. Die Einwohnerzahl im vergangenen Jahr betrug 2,8 Millionen. Es befinden sich insgesamt sieben Städte in Tibet. Die durchschnittliche Seehöhe im Gebiet liegt etwa bei 4.000 Meter über dem Meeresboden.&#8221;</p></blockquote>
<p>In seinen nächsten Punkten ging er auf die reichlichen Ressourcen ein, die das Land zu bieten hat. Er beschrieb Täler, Flüsse, Steppen, Wälder und schwärmte vom blauen Himmel, weißen Bergen, üppigen Wäldern, schönen Blumen, klarem Wasser, grünen Steppen, zahllosen Schafsherden und reichlichen Bodenschätzen. Tibet sei ein beliebtes Reiseziel für Maler und Künstler.</p>
<p><img src="http://www.him.at/pictures/2008/05/tibetoffiziell3.jpg" alt="" /></p>
<p>Tourismus sei das Zugpferd von Tibet. Es gäbe vielfältige und einzigartige Ressourcen, die diese unvergleichliche Überlegenheit in Bezug auf andere Teile Chinas darstellen. Die tibetische Bevölkerung sei sehr gastfreundlich und fleißig. Es bestehe ein großes Potential für die weitere Entwicklung Tibets &#8211; waren im Jahr 2006 noch 2,5 Millionen Touristen gezählt worden, erhoffe er sich für 2007 3,5 Millionen. Vor allem auch, weil die tibetische Kultur gewahrt bleibe. Die Autonomieregierung Tibets &#8220;[...] wird auch von der tibetischen Bevölkerung sehr begrüßt&#8221;, so der Vize-Regierungschef. Ein überwiegender Teil der tibetischen Regierung sowie die Abgeordneten des ständigen Ausschusses im Volkskongress seien Tibeter. Amtssprachen seien chinesisch als auch tibetisch. Wichtige Dokumente werden zweisprachig veröffentlicht.</p>
<p><img src="http://www.him.at/pictures/2008/05/tibetoffiziell1.jpg" alt="" /></p>
<p>Das Gespräch ging dem Ende zu. Ein paar Fragen wurden beantwortet, deren Antwort jedoch auch wieder auf das bereits Erwähnte zurückzuführen war. Beim Verlassen des Gebäudes ging es vorbei an Schautafeln zufriedener Tibeter sowie einer großen chinesischen Flagge. Wie sehr die Volksrepublik das Land Tibet wirklich beeinflusst bzw. mit welchen Auswirkungen in den nächsten Jahren im autonomen Gebiet zu rechnen sei, blieb unklar. Die chinesische Ein-Kind-Politik beispielsweise scheint jedoch trotz der anfänglichen Formel 1-2-3 doch noch nicht ganz so streng genommen zu werden: Ein Kind für Han-Chinesen, zwei Kinder für tibetische Beamte und drei Kinder für Bauern und Hirten. Letztere hätten durchaus fünf bis sechs Kinder, so der Vize-Regierungschef.</p>
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		<title>Tibet ist für China lebenswichtig</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 23:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernreise]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist zwei Uhr Früh in Beijing, aber noch brennt Licht im Bürogebäude des chinesischen Auslandsradios CRI. Im Rahmen einer Online-Diskussionsrunde mit dem Titel "Schönes Tibet" beantworten ein tibetischer Sozialwissenschafter und ein chinesischer Historiker zwei Stunden lang Fragen über Tibet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist zwei Uhr Früh in Beijing, aber noch brennt Licht im Bürogebäude des chinesischen Auslandsradios CRI.  Im Rahmen einer Online-Diskussionsrunde mit dem Titel &#8220;<strong>Schönes Tibet</strong>&#8221; beantworten der 44-jährige Sozialwissenschafter und Tibeter Dawa Tsering sowie der 45-jährige Historiker und Tibetologe Prof. Lian Xiangmin zwei Stunden lang Fragen der internationalen Gemeinschaft. Die Fragen und Antworten werden auf Deutsch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch, Italienisch und Esperanto übersetzt.</p>
<p><img src="http://www.him.at/pictures/2008/04/schoenestibet.jpg" alt="" /></p>
<p>Der Moderator bezeichnet Tibet eingangs als &#8220;mysteriösen Ort mit Landschaften wie aus dem Bilderbuch&#8221;. Tibet werde von vielen Chinesen als <strong>Paradies </strong>betrachtet und stelle nach dem Bau der Qinghai-Tibet-Eisenbahnlinie eine <strong>attraktive Tourismusdestination</strong> für viele Chinesen und Ausländer dar. Doch gleich formuliert er, warum es zu dieser Diskussionsrunde eigentlich gekommen ist. Nachdem Tibet &#8220;in den Brennpunkt internationaler Presse&#8221; gerückt ist, und einige westliche Medien mit &#8220;unsachlicher und verdrehter Berichterstattung&#8221; reagierten, sei es an der Zeit, sich hier &#8220;über <strong>die Wahrheit in Tibet</strong> zu erkundigen.&#8221;</p>
<p>In Tibet sind etwa 96 Prozent der <strong>Bevölkerung </strong>Tibeter, es wird Tibetisch und Chinesisch gesprochen, aber auch Englisch in Schulen unterrichtet, Religionsfreiheit werde garantiert. Ein autonomisches Verwaltungsorgan, das der Führung der chinesischen <strong>Zentralregierung </strong>unterstellt ist, regelt die Angelegenheiten der tibetischen Nationalität. Die Bevölkerung in Tibet über 18 Jahren wählt Mitglieder in den Volkskongress und in die Volksregierung des Autonomiegebietes &#8211; die Vorsitzenden dieser Institutionen müssen Tibeter sein. Im Gegenzug steckt die Zentralregierung <strong>enorme, finanzielle Mittel </strong>in den Ausbau wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, kultureller und ökologischer Entwicklung in Tibet.</p>
<p><img src="http://www.him.at/pictures/2008/04/tibet1.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Vor 1951</strong> habe über lange Zeit feudale Leibeigenschaft und <strong>Theokratie </strong>in einem wirtschaftlich und gesellschaftlich rückständigen Tibet geherrscht. Fünf Prozent beherrschten 95 Prozent der Bevölkerung, die keine Menschenrechte hatten. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Tibeters habe vor der &#8220;<strong>friedlichen Befreiung Tibets</strong>&#8221; bei 35 Jahren gelegen. Mittlerweile würden Tibeter durchschnittlich 65 Jahre alt.</p>
<p>Während der Diskussionsrunde stellen beide chinesische Experten mehrmals klar, dass <strong>Tibet kein eigener Staat</strong> sei und von allen Staaten der Welt als Teil Chinas angesehen werde, da das Gebiet schon seit dem 13. Jahrhundert von der chinesischen Zentralregierung verwaltet werde. Professor Lian: &#8220;Nach dem Völkerrecht muss die territoriale Integrität eines souveränen Landes geachtet werden, und der Unabhängigkeitsversuch von einem Bestandteil eines Landes wird nicht unterstützt.&#8221;</p>
<p>Tibet befinde sich derzeit in seiner besten Phase der Geschichte, so die Experten. <strong>Wirtschaftlich </strong>sei das Produktionsniveau seit 1959 erheblich gestiegen. Landwirtschaft und Viehzucht stellen die wichtige Einnahmequellen dar. Der Tourismus hat sich nach dem Bau eines Flughafens und einer Eisenbahnlinie bis nach Lhasa stark ausgebreitet. Die meisten Tibeter würden davon profitieren und könnten ihr Einkommen dadurch stark erhöhen. Die dort lebenden Han-Chinesen beschäftigen sich vor allem mit dem Handel, und da viele Kunden Tibeter seien, sind einige Verkäufer und Kellner tibetischer Nationalität.</p>
<p><img src="http://www.him.at/pictures/2008/04/tibet2.jpg" alt="" /></p>
<p>Zu den <strong>Vorfällen in Lhasa im März 2008</strong> sind sich beide Experten, wie eigentlich während des gesamten Verlaufs dieser Diskussionsrunde, einig. Es handelte sich um <strong>Sabotageakte </strong>und ein Verbrechen der &#8220;<strong>Dalai-Lama-Clique</strong>&#8220;, die sich sowohl gegen Han-Chinesen als auch Tibeter richtete:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das war kein Konflikt zwischen der chinesischen Armee und Mönchen, sondern reine Sabotageakte der Verbrecher in buddhistischen Kleidungen.&#8221;</p></blockquote>
<p>18 Menschen seien dabei ums Leben gekommen, viele Zivilisten verletzt und 1.200 Geschäfte zerstört worden. <strong>Journalisten </strong>seien nur deshalb &#8220;in sichere Orte&#8221; gebracht worden, da diese Sabotageakte das Eigentum und Leben aller Menschen in Tibet bedroht habe. Journalisten werden nur dann nach Lhasa gelassen, wenn ihre Sicherheit garantiert werden könne. Wer die Wahrheit über Tibet erfahren möchte, könne sich, so der Professor, über die zahlreichen Fotos und Videos ausländischer Touristen informieren. Die Beziehungen zwischen den verschiedenen Nationalitäten, so Lian weiter, seien &#8220;immer harmonisch&#8221;, und alle würden Gewalt ablehnen.</p>
<p><strong>Imperialistische Länder</strong> würden die <strong>Tibet-Frage</strong>, die zu den<strong> inneren Angelegenheiten Chinas</strong> gehöre, dazu benützen, um die Volksrepublik China zu spalten. Würden die Tibeter als eine der 56 Nationalitäten in China ihre Unabhängigkeit artikulieren können, so würde es zu einer Serienfolge von Unabhängigkeitserklärungen anderer nationalen Minderheiten kommen, so Lian: &#8220;Konflikte zwischen den verschiedenen Nationalitäten würden folgen. <strong>Deshalb ist Tibet für China lebenswichtig</strong>.&#8221; Chinas Außenpolitik sei dadurch aber nicht beeinflusst. China werde sich weiter der Welt öffnen und gleichzeitig die Stabilität in Tibet wahren, auch wenn einige westliche Medien die Vorfälle im März 2008 als friedliche Proteste oder mit falschen Fotos darstellten. Einige Medien haben bereits ihre Fehler eingestanden.</p>
<p>Professor Lian Xiangmin über den <strong>Dalai-Lama</strong>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Was will er denn? Er will ein Gebiet, das ein Viertel von ganz China ausmacht, als ein trennbares Verwaltungsgebiet betrachten und Millionen von Leute der anderen nationalen Minderheiten aus diesem Gebiet ausschalten. Der Dalai Lama meint, dass er eine demokratische Wahl will, aber ist es eigentlich nicht eine Theokratie zum Ende?&#8221;</p></blockquote>
<p>Die zwei Stunden sind vorbei. Eine spannende Diskussion geht leider mit vielen offenen Fragen zu Ende. Der Moderator antwortet mir: &#8220;Ja, Martin, die Zeit vergeht so schnell. Wir werden sicher noch solche Diskussionen veranstalten.&#8221;</p>
<p><a href="http://german.cri.cn/"><strong>http://german.cri.cn/</strong></a></p>
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		<title>Blutende Ringe</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 20:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Tibet]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Während Ende März 2008 in Peking das Olympische Feuer eintrifft, zieht in Wien ein Protestzug durch die Innenstadt. Mit bunten Tibet-Fahnen solle ein Zeichen für die Wahrung der Menschenrechte in dieser Region gesetzt werden. Die Illustrationen der Plakate gleichen sich - Blut tropft aus den Olympischen Ringen sowie aus dem Wort China.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tibet steht Ende März 2008, wenige Monate vor dem Beginn der Olympischen Sommerspiele in Peking, im Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit. Nach zahlreichen Protesten in Lhasa, der Hauptstadt der Autonomen Region Tibet, und in den angrenzenden chinesischen Provinzen Qinghai und Sichuan, kommt es zunehmend auch in außerchinesischen Städten zu Kundgebungen &#8220;für ein freies Tibet&#8221;. Durch das militärische Eingreifen in Tibet und das gleichzeitige Ausgrenzen von Journalisten von den Geschehnissen vor Ort hat sich China, trotz enormer Bemühungen sich vor den Sommerspielen von der besten Seite zu präsentieren, einen schlechten Ruf eingehandelt. Ebenso wie einige westliche Medien, die aus Mangel an Fotos mit falschen Bildunterschriften falsche Informationen vermittelten. In Wien zog am 31. März 2008 erneut ein Protestzug durch die Innenstadt bis zum Bundeskanzleramt, während in Peking das Olympische Feuer eintraf. Mit bunten Tibet-Fahnen solle ein Zeichen für die Wahrung der Menschenrechte in dieser Region gesetzt werden. Die Illustrationen der Plakate gleichen sich &#8211; Blut tropft aus den Olympischen Ringen sowie aus dem Wort China.</p>
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		<title>Von Lhasa nach Xigazê</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 11:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit dem Auto sind es etwa sechs Stunden, um von Tibets Hauptstadt Lhasa nach Xigazê zu gelangen. Die Stadt im Westen Tibets befindet sich etwa 200 Kilometer von der höchsten Spitze des Mount Everest entfernt. Die Straße ist zwar holprig, doch größtenteils in gutem Zustand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Auto sind es etwa sechs Stunden, um von Tibets Hauptstadt Lhasa nach Xigazê zu gelangen. Die Stadt im Westen Tibets befindet sich etwa 200 Kilometer von der höchsten Spitze des Mount Everest entfernt. Die Straße ist zwar holprig, doch größtenteils in gutem Zustand. Plakate mit Verkehrstoten an den Durchreise-Kontrollstellen sollen den Auto- und Motorradfahrern klar machen, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Die Landschaft ist sowieso viel zu schön und zu abwechslungsreich, um auf das Gaspedal treten zu wollen.</p>
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		<title>Eine Fahrt durch Tibet</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 11:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Bus, mit dem Auto, mit einer Zugmaschine, mit dem Fahrrad oder aber auch zu Fuß mit einer Kuh. Die Bewegungsmöglichkeiten durch Tibet sind vielfältig. Berghohe Sanddünen, kilometerweite Seen, ertragreiche Getreideflächen und bunte Wälder. Händler, Sicherheitsbeamte, Bauern und Pullover-strickende Menschen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Bus, mit dem Auto, mit einer Zugmaschine, mit dem Fahrrad oder aber auch zu Fuß mit einer Kuh. Die Bewegungsmöglichkeiten durch Tibet sind vielfältig. Berghohe Sanddünen, kilometerweite Seen, ertragreiche Getreideflächen und bunte Wälder. Händler, Sicherheitsbeamte, Bauern und Pullover-strickende Menschen. Eine Fahrt auf Tibets Straßen ist einfach beeindruckend. Doch auch ein gut ausgebautes Handynetz und Red-Bull-Werbeplakate haben mittlerweile den Weg in das autonome Gebiet Chinas gefunden.</p>
<p><object width="800" height="600" name="bildergalerie" class="foto"><param name="flashvars" value="&#038;offsite=true&#038;intl_lang=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fhieslmair%2Fsets%2F72157604469612463%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fhieslmair%2Fsets%2F72157604469612463%2F&#038;set_id=72157604469612463&#038;jump_to="></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=67348"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=67348" allowFullScreen="true" flashvars="&#038;offsite=true〈=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fhieslmair%2Fsets%2F72157604469612463%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fhieslmair%2Fsets%2F72157604469612463%2F&#038;set_id=72157604469612463&#038;jump_to=" width="800" height="600"></embed></object><br /><a href="http://www.flickr.com/photos/hieslmair/sets/72157604469612463/">Thumbnails</a> / <a href="http://www.flickr.com/photos/hieslmair/sets/72157604469612463/detail/">Galerie</a> / <a href="http://www.flickr.com/photos/hieslmair/sets/72157604469612463/show/">Slideshow in Vollbildmodus</a></p>
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		<title>Winterpalast im Sonnenlicht</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 11:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit ihrer wahrscheinlich höchsten Helligkeitsstufe auf Erden strahlt die Sonne auf die in über 3.600 Höhenmeter gelegene Hauptstadt Tibets. Erst diese Sonnenstrahlen rücken den auf einen Felsen thronenden, farbenprächtigen Potala-Palast inmitten von Lhasa in das rechte Licht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrer wahrscheinlich höchsten Helligkeitsstufe auf Erden strahlt die Sonne auf die in über 3.600 Höhenmeter gelegene Hauptstadt Tibets. Erst diese Sonnenstrahlen rücken den auf einen Felsen thronenden, farbenprächtigen Potala-Palast inmitten von Lhasa in das rechte Licht. Der Wind streicht sanft über tausende Fahnen, die dem Besuch dieses religiösen Orts einen weiteren magischen Hauch vermitteln. Seit 1959, als der tibetische Geistliche Dalai Lama nach Indien flüchten musste, steht der Prachtbau sozusagen leer. Doch er blieb Pilgerstätte für viele tibetische Buddhisten, die auch heute noch viele Stiegen bis ganz nach oben steigen, ohne außer Atem zu kommen. Es ist ein geschichtsträchtiger Bau, dessen Ursprünge in das 7. Jahrhundert zurückreichen. Während der chinesischen Kulturrevolution blieb der Winterpalast, wie er auch genannt wird, beinahe intakt, da ihn die chinesische Armee als Unterkunft verwendete. Mittlerweile ist das Gebäude touristisch erschlossen und wird als Museum genutzt.</p>
<p><object width="800" height="600" name="bildergalerie" class="foto"><param name="flashvars" value="&#038;offsite=true&#038;intl_lang=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fhieslmair%2Fsets%2F72157604469748441%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fhieslmair%2Fsets%2F72157604469748441%2F&#038;set_id=72157604469748441&#038;jump_to="></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=67348"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=67348" allowFullScreen="true" flashvars="&#038;offsite=true〈=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fhieslmair%2Fsets%2F72157604469748441%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fhieslmair%2Fsets%2F72157604469748441%2F&#038;set_id=72157604469748441&#038;jump_to=" width="800" height="600"></embed></object><br /><a href="http://www.flickr.com/photos/hieslmair/sets/72157604469748441/">Thumbnails</a> / <a href="http://www.flickr.com/photos/hieslmair/sets/72157604469748441/detail/">Galerie</a> / <a href="http://www.flickr.com/photos/hieslmair/sets/72157604469748441/show/">Slideshow in Vollbildmodus</a></p>
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		<title>Ein tibetischer Bauer erzählt</title>
		<link>http://www.him.at/2007/10/19/tibet-bauer/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 11:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audios]]></category>
		<category><![CDATA[Fernreise]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein weißer Stoffhund posiert auf einem rosaroten Tuch inmitten des Wohnzimmers, das auch sonst technisch gut ausgerüstet ist: Ein großer Fernseher, eine moderne Stereoanlage mit hölzernen Lautsprecherboxen, ein rotes Festnetztelefon, ein Ventilator und ein Kühlschrank. Der 60-jährige Bauer eines 400-Seelen-Dorfes außerhalb der tibetischen Hauptstadt Lhasa nimmt auf einem kleinen Hocker Platz, während seine Gäste auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="text">Ein weißer Stoffhund posiert auf einem rosaroten Tuch inmitten des Wohnzimmers, das auch sonst technisch gut ausgerüstet ist: Ein großer Fernseher, eine moderne Stereoanlage mit hölzernen Lautsprecherboxen, ein rotes Festnetztelefon, ein Ventilator und ein Kühlschrank. Der 60-jährige Bauer eines 400-Seelen-Dorfes außerhalb der tibetischen Hauptstadt Lhasa nimmt auf einem kleinen Hocker Platz, während seine Gäste auf dem bequemen Ecksofa sitzen dürfen und stets vollgefüllte Teetassen serviert bekommen. Er gehöre zur Mittelschicht in diesem Dorf, lässt er seine Besucher wissen.</span></p>
<p><img src="http://www.him.at/pictures/2007/10/tibetbauer1.jpg" alt="" /></p>
<p>Auf seinem ein Hektar großen Grundstück beschäftigt er sich neben der Viehzucht, dem Ackerbau und einer Baumschule &#8211; die Bäume werden als Windschutz entlang der Straßen eingesetzt &#8211; seit kurzem auch noch als Busunternehmer. Nur von Getreide zu leben &#8211; in seinem Fall Gerste und Weizen &#8211; sei zu wenig. Für Obst gibt es hier, oberhalb von 3.600 Meter Seehöhe, nur sehr wenig Anbaumöglichkeiten. Deshalb hat er sich einen Kredit aufgenommen und damit einen Bus gekauft, den nun sein Schwiegersohn fährt. Da die Touristenzahlen in letzter Zeit durch den Bau des Bahnhofs und des Flughafens in Lhasa stets nach oben gehen, erhofft er sich dadurch eine weitere Finanzierungsquelle für seine fünfköpfige Familie.</p>
<p><img src="http://www.him.at/pictures/2007/10/tibetbauer2.jpg" alt="" /></p>
<p>Mit einem Jahreseinkommen von etwa 2.500 Euro muss er momentan auskommen, wobei er alleine für das alltägliche Leben der Familie etwa 1.700 Euro ausgibt. Das Kindergartensemester für seine Enkeltochter kostet 120 Euro. Fast neun Jahre hat er Geld gespart, um das Haus für 7.000 Euro bauen zu können. Nach der &#8220;Befreiung Tibets&#8221; bzw. nach der Eingliederung Tibets in die Volksrepublik China Anfang der 1950er Jahre sei eine &#8220;gigantische Veränderung im alltäglichen Leben&#8221; zu bemerken gewesen, so der Bauer, der sich für diesen Besuch extra mit einem hellen Hemd, violetter Weste und einem Hut herausgeputzt hat. Damals seien die Wohnhäuser aus Lehm gewesen, heute bestehen Häuser aus Ziegel, die Stromversorgung ersetzte Kerzenlicht und beinahe jeder hätte nun ein Auto oder ein Motorrad. Was das Religiöse angehe, sei er nicht so streng. Er bekenne sich zwar zum Buddhismus, aber ein richtiger Anhänger sei er nicht und mache auch nicht regelmäßig bei religiösen Veranstaltungen mit.</p>
<p><img src="http://www.him.at/pictures/2007/10/tibetbauer3.jpg" alt="" /></p>
<p>Trotz der Zugehörigkeit zu China wird im autonomen Gebiet Tibet weiterhin Tibetisch gesprochen. Im Supermarkt oder beim Autofahren komme er ganz gut mit seinem Tibetisch zurecht. Schließlich sind viele Schilder zweisprachig &#8211; in Tibetisch und Han-Chinesisch &#8211; angeschrieben. Auch die Gemeinderegierung besteht aus einer Mehrheit an Tibetern. Es gibt eigene Zeitungen, Radio- und Fernsehsender für die Tibeter. Lesen kann er gut, das Schreiben ist für ihn jedoch etwas mühevoll. Nur in von Han-Chinesen neu eröffneten Restaurants sei es schwierig, sich zu verständigen, wenn auch die Bedienung nicht übersetzen kann. Die Unterrichtssprache in der Schule hänge davon ab, wie hoch der Anteil an Tibetern sei. Wenn die Mehrheit Tibeter seien, wird deren Sprache angewandt. Ansonsten wird han-chinesisch unterrichtet. Die sprachliche Trennung ist auch im Dorf zu sehen. Bisher habe hier noch niemand einen Han-Chinesen geheiratet &#8211; in anderen Dörfern gäbe es das aber schon, meint der 60-Jährige.</p>
<p><img src="http://www.him.at/pictures/2007/10/tibetbauer4.jpg" alt="" width="390" height="195" /></p>
<p>Nach einer Stunde führt der Bauer seine Gäste aus Österreich noch kurz durch sein Grundstück. Österreich kenne er nur vom Namen, jedoch kann er das Land zu keinem Kontinent zuordnen. Erst als ihm die Dolmetscherin, die für die Übersetzung von Chinesisch auf Tibetisch zuständig war, erklärt, dass Österreich ein Nachbarland von Deutschland sei, kennt er sich aus. Im Fernsehen hat er einmal eine Dokumentation über den Zweiten Weltkrieg gesehen. Der Hund bellt, einige seiner über 20 Schweine laufen im Gehege herum. Seine 12 Rinder sind nicht im Freien anzutreffen.</p>
<p><img src="http://www.him.at/pictures/2007/10/tibetbauer5.jpg" alt="" /></p>
<p>Ein Teil seiner Familie kehrt nach Hause zurück &#8211; nicht nur sein Enkelkind macht einen verwunderten Blick als sie den vielen Langnasen gegenüberstehen. Die Gäste sind abgereist und endlich kehrt wieder Normalität ein. Es ist schon spät. Zeit, um fernzusehen.</p>
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		<title>In 48 Stunden auf das Dach der Welt</title>
		<link>http://www.him.at/2007/10/10/tibet-bahn/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Oct 2007 21:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audios]]></category>
		<category><![CDATA[Fernreise]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Tibet]]></category>
		<category><![CDATA[Zug]]></category>

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		<description><![CDATA[Changyuan Wang fährt schon seit über 30 Jahren mit der Bahn. Dienstlich. Als Linienleiter der über 4.000 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Peking und Lhasa ist er stets sechs Tage durchgehend unterwegs und hat dann neun Tage frei. Diesmal hat er sich extra die Zeit genommen, sich in den Speisewagen zu setzen und Fragen rund um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="text">Changyuan Wang fährt schon seit über 30 Jahren mit der Bahn. Dienstlich. Als Linienleiter der über 4.000 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Peking und Lhasa ist er stets sechs Tage durchgehend unterwegs und hat dann neun Tage frei. Diesmal hat er sich extra die Zeit genommen, sich in den Speisewagen zu setzen und Fragen rund um die seit Sommer 2006 betriebene, höchst gelegene Bahnstrecke der Welt zu beantworten. Während er das Projekt als einen &#8220;chinesischen Beitrag zur Welt&#8221; bezeichnet und die Eigenheiten der Tibet-Bahn aufzählt, gleitet der Zug sanft dahin.</span></p>
<p><img src="http://www.him.at/pictures/2007/10/tibetbahn1.jpg" alt="" /></p>
<p>Wie in einem Flugzeug werden Abfall und Abwasser in einem geschlossenen System gesammelt und Sauerstoff in den Fahrgastraum hinzugefügt. Zusätzlich gibt es auf jedem Platz eine eigene Sauerstoffversorgung &#8211; schließlich fährt der Zug einen Großteil der Strecke stets über 4.000 Meter Seehöhe und passiert bei 5.072 Meter Seehöhe den höchst gelegenen Bahnhof. Fast keine Fahrgäste haben seit dem Betrieb der Bahn eigenen Sauerstoff gebraucht, fügt er hinzu. Schließlich kümmere man sich um die Mitreisenden und um das Sauerstoffsystem. Über 20 Konzepte für unerwartete Fälle seien erarbeitet worden, das Personal sei dafür geschult, versichert Herr Wang.</p>
<p><img src="http://www.him.at/pictures/2007/10/tibetbahn2.jpg" alt="" /></p>
<p>Mit einer maximalen Steigung von drei Promille steigt der Zug den Berg empor, und zieht zwei Schlafwägen, acht Liegewägen, vier Sitzwägen und einen Speisewagen mit sich. Etwa 40 Euro kostet ein Sitzplatz von Chinas nach Tibets Hauptstadt. 80 Euro der Liege- und 120 Euro der Schlafwagen. In der Hochsaison zwischen Juli und September sei der Zug immer voll &#8211; die vielen Tibet-Touristen fehlen dann etwas im Winter. Nicht alle Fahrgäste tun sich die zweitägige Fahrt an, sondern steigen erst in einer der sieben Stationen zu. Und nicht alle haben Lhasa als Ziel. Wer jedoch die Nacht im Zug verbringt, wird kurz nach 7 Uhr mit Fahrstuhlmusik geweckt. Schließlich gibt es ja auch einiges zu sehen.</p>
<p><img src="http://www.him.at/pictures/2007/10/tibetbahn3.jpg" alt="" /></p>
<p>Die Bahnlinie zeige die &#8220;Tapferkeit&#8221; der Chinesen, so der Zugchef. Die Tapferkeit der Bahnreisenden wird dann unter Beweis gestellt, wenn das Gesundheitsformular auszufüllen ist. Hier wird vorausgesetzt, dass vor der Reise eine ärztliche Untersuchung stattgefunden hat. Menschen mit Herzkrankheiten, Herzschlägen über 100 pro Minute, Blutkrankheiten, Gehirnkrankheiten, Lungenkrankheiten, Epilepsie, über 38 Grad Körpertemperatur und hochschwangere Frauen müssen zuhause bleiben. Stehplätze gibt es aus gesundheitlichen Gründen ab einer bestimmten Höhe nicht mehr. Der Zug mit der Nummer T27 fährt noch immer, ohne Pause, ohne Zwischenfall und erreicht den Zugendbahnhof pünktlich. Die 40 Mitarbeiter des Zuges können aufatmen &#8211; auf 3.600 Meter Seehöhe. Alle haben das Dach der Welt erreicht.</p>
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		<title>Tibets Hochebene</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 11:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernreise]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Zug von Beijing nach Lhasa rollt bereits mehr als eineinhalb Tage und erreicht einige hundert Kilometer vor seinem Ziel seinen Höhepunkt: 5.072 Meter Seehöhe. Der Boden ist gefroren, in der Ferne sind schneebedeckte Berge zu erkennen. Selten sind hier in Tibet Weidetiere, Menschen und Lkws zu sehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zug von Beijing nach Lhasa rollt bereits mehr als eineinhalb Tage und erreicht einige hundert Kilometer vor seinem Ziel seinen Höhepunkt: 5.072 Meter Seehöhe. Der Boden ist gefroren, in der Ferne sind schneebedeckte Berge zu erkennen. Selten sind Weidetiere, Menschen und Lkws zu sehen. Die meiste Zeit der Zugreise zieht eine spektakuläre weite Landschaft am Fenster vorbei. Manchmal steht inmitten dieser Leere ein bewohntes Zelt eines Nomaden. Oder eine Herde Yaks knabbert an der dünnen Wiesenmatte. Je näher der Zug wieder der 4.000 Meter Seehöhe gondelt, desto farbenfroher, bewohnter und abwechslungsreicher wird die Landschaft. China eröffnete die höchstgelegene Bahnstrecke der Welt im Sommer 2006 und befördert damit immer mehr Reisende in die Hauptstadt Tibets per Bahn. Sauerstoff gegen die Höhenkrankheit ist in den Zugabteilen vorhanden.</p>
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		<title>Schwerpunkt China</title>
		<link>http://www.him.at/2007/10/04/china/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 10:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwerpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Beijing]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Shanghai]]></category>
		<category><![CDATA[Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wirtschaftlich aufstrebende Volksrepublik China ist aus vielen Gründen in den letzten Jahren zu einem großen Thema geworden. Zwei Wochen habe ich im September 2007 eine österreichische Journalilstendelegation durch China begleitet. Hier sind alle Eindrücke von dieser Reise gesammelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.him.at/pictures/2007/09/chinamap.jpg" alt="" width="390" height="195" /></p>
<p>Die wirtschaftlich aufstrebende <strong>Volksrepublik China </strong>ist aus vielen Gründen in den letzten Jahren zu einem großen Thema geworden. Zwei Wochen bin ich im September 2007 als Mitglied einer österreichischen Journalilstendelegation durch China gereist. Hier sind alle Eindrücke von dieser Tour gesammelt.</p>
<p><strong>Beijing:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.him.at/2008/08/05/grauzone-tiananmen/">Grauzone Tiananmen</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2008/07/30/ein-vorzeigedorf-in-tongzhou/">Ein Vorzeigedorf in Tongzhou</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2008/07/04/die-verbotene-stadt/">Die verbotene Stadt</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2008/02/06/chinesische-mauer-im-nebel/">Chinesische Mauer im Nebel</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2008/01/05/cctv/">CCTV: Ein Fernsehsender für Milliarden</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2008/01/05/peking-oper/">Die fremden Klangwelten der Peking-Oper</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2007/10/25/china-druckt/">China druckt</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2007/10/05/peking-ente/">Pekingente Nummer 477085</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2007/10/04/china-zensurbehoerde/">Zu Gast bei der Zensurbehörde Chinas</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2007/09/27/auf-den-strassen-pekings/">Auf den Straßen Pekings</a></li>
</ul>
<p><strong>Tibet:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.him.at/2008/05/16/vize-regierungschef-tibet/">Vize-Regierungschef erklärt Tibet</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2008/01/26/von-lhasa-nach-xigaze/">Von Lhasa nach Xigazê</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2008/01/26/eine-fahrt-durch-tibet/">Eine Fahrt durch Tibet</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2007/11/14/winterpalast-im-sonnenlicht/">Winterpalast im Sonnenlicht</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2007/10/19/tibet-bauer/">Ein tibetischer Bauer erzählt</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2007/10/10/tibet-bahn/">In 48 Stunden auf das Dach der Welt</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2007/10/04/tibets-hochebene/">Tibets Hochebene</a></li>
</ul>
<p><strong>Shanghai:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.him.at/2008/04/22/hoch-hinaus-in-shanghai/">Hoch hinaus in Shanghai</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2008/03/03/freizeit-in-shanghai/">Freizeit in Shanghai</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2007/12/04/neue-medien-china/">Neue Medien für China</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2007/10/12/countdown-zur-expo-2010/">Countdown zur EXPO 2010</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2007/10/12/grossbaustelle-expo-2010/">Großbaustelle EXPO 2010</a></li>
</ul>
<p><strong>Allgemein:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.him.at/2008/03/03/schwerpunkt-china/">Der Schwerpunkt rattert dahin</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2007/10/13/yin-oder-yang/">Yin oder Yang?</a></li>
<li><a href="http://www.him.at/2007/09/29/mein-horizont-ist-wieder-erweitert/">Mein Horizont ist wieder erweitert</a></li>
</ul>
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