Bär und Bulle an der Wall Street

Da spaziert man während der Finanzkrise durch die Wall Street im Financial District in New York City und was spielt sich vor der Börse ab? Der Bär schlägt mit seiner Tatze auf den Bullen, der mit seinen Hörnern zurücksticht. Die beiden Symbole für Kurssenkung und Kurssteigerung haben es der Künstlergruppe “barelypolitical.com” angetan, die sich für nicht einmal zehn Minuten vor die Kulisse der NYSE begeben und ein neues Video für ihre Website gedreht hat. Bekannt wurde die Gruppe mit ihrem Musikvideo “I Got a Crush on Obama”, wo eine junge Frau in knapper Bekleidung ihre Begeisterung für Obama kundgibt. Aber zurück zum Bären und den Bullen, deren “Fight” auch ich mit meiner Kamera einfangen konnte.

John Lithgow und Katie Holmes in New York

Es war ein relativ dichtes Programm am 22. Oktober 2008 für John Lithgow und Katie Holmes – zwei Vorstellungen an einem Tag. Im Gegensatz zu Lithgow stellte das nur 11 Wochen andauernde Theaterstück “All My Sons” von Arthur Miller für Holmes, Frau von Tom Cruise und Mutter von Suri, ein Debüt am Broadway in New York dar. Auch einige Tage nach der ersten Aufführung versammelten sich vor dem Gerald-Schoenfeld-Theatre am Abend zahlreiche Menschen, um den Stars beim Einsteigen ins Auto zuzusehen. Lithgow wandte sich an beide Seiten der Absperrung, Holmes signierte kaugummikauend nur eine Seite und machte es sich im großräumigen Auto gemütlich. him.at war live dabei.

Ein Video vom Wahlabend

SPÖ-Mitglieder und -WählerInnen versammelten sich am 28. September 2008 um 17.00 Uhr nach der Wahl, um gemeinsam die erste Hochrechnung mitzuerleben. Journalisten und Fotografen warteten geduldig auf das Eintreffen des Spitzenkandidaten Werner Faymann. Bilder aus Wien rund um SPÖ-Zelt vor der Parteizentrale nahe des Burgtheaters.

24 Stunden vor der Wahl

Touristen und Sportbegeisterte tummeln sich in der Innenstadt von Wien. Am Samstag, dem 27. September 2008, herrscht 24 Stunden vor der ersten Hochrechnung der Nationalratswahl 2008 die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. Zumindest politisch, denn dank des “Tages des Sports” ist am Heldenplatz doch einiges los. Und Luftballe tragen somit nicht nur Parteifarben.

Der Run auf die Madonna-Insel

50.000 Menschen wollten sich das Popereignis des Jahres 2008 in Österreich nicht entgehen lassen. Noch dazu war es das erste Österreich-Konzert der weltweit bekannten Popqueen. Während Madonna noch intensiv mit ihrer Band Schnurspringen übte, stellten sich die zahlenden Fans brav am Eingang an. Auch die Sanitäter verschafften sich einen Überblick über die Situation. Kurz nach dem Einlass wurde um die Wette gelaufen: Die besten Stehplätze vor der Bühne waren heiß begehrt – und schnell weg.

VdB am Naschmarkt

Das Wiener Naschmarktviertel ist bekannt für seine multikulturelle Atmosphäre. Genau diese Gelegenheit versuchten die Grünen Freitagnachmittag auszunutzen und machten mit ihrem Tourbus halt.

Ka anziger Österreicha

Ein kühler Septembertag, Menschen versammeln sich und eine Jazz-Band spielt auf. Eine gemütliche Stimmung macht sich an diesem Vormittag am Victor-Adler-Markt in Wien breit. Dann jedoch Ansprachen von Lokalpolitikern bis hin zu Werner Faymann – dem Spitzenkandidaten der SPÖ. Es ist Wahlkampf – und nach der Rede folgt ein Bad in der Menge. Das bleibt jedoch nicht mit Folgen.

Ein blauer Schirmherr spricht

Blaue Regenschirme, blaue Luftballons, blaue Regenmäntel. Beraubte Pensionisten, die Schwächsten der Schwachen und antragablehnende Regierungsparteien. Inszenatorisch und rhetorisch versucht der FPÖ-Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache bei seiner Ansprache am Reumannplatz in Wien-Favoriten in sämtliche Trickkisten zu greifen.

Kapellmeister der Landwirtschaft

Anlässlich des Erntedankfestes 2008 am Wiener Heldenplatz nahm der österreichische Landwirtschaftsminister Josef Pröll mit Dank das Dirigieren eines altbekannten Blasmusikstücks in seine Hände. Nicht immer bzw. fast nie blickten dabei die Blasmusiker von ihren Noten auf. Mit hochgekrempelten Hemdsärmeln ging der Minister an seine Aufgabe heran. So schnell diese Aktion auch begonnen hatte, endete sein Auftreten wenige Takte später wieder. Spitzenkandidat Wilhelm Molterer nahm von nun an ein Bad in der Menge.

Parlamentsfriede

Einen Monat vor der Nationalratswahl 2008 ist rund um das österreichische Parlament an der Ringstraße in Wien bescheiden wenig los. Ab und zu stolpern zwar ein paar Touristen über das historische Gebäude des Dänen Theophil von Hansen. Doch nach wenigen Minuten, einem Porträtfoto vor der Pallas Athene und einem Blick in den Stadtplan ist der Besuch schon wieder vorbei. Ein längeres Verweilen würde sogar beruhigend wirken, da die vorbeifahrenden Autos durch ein kontinuierliches Rauschen eine Art “Parlamentsfrieden” erzeugen.

Spanisches Sommermärchen

So viele feiernde Menschen fanden sich wahrscheinlich noch nie vor dem österreichischen Parlament. Doch es waren keine Einheimische, sondern Gäste, die in dieser Nacht lautstark jubelten. Das gespannte Durchhalten bis zum Ende des Spiels hat sich für die Spanier ausgezahlt. Espania, Espania, Espania! him.at bringt einen kurzen Videobeitrag – die Stimmung lässt sich oft nicht nur in Fotos einfangen…

Kontraste in der Fanzone

Es ist nicht jeder Tag gleich. Zumindest das hat sich schon mal während den ersten vier Tagen der Fußball-EM in Österreich und der Schweiz gezeigt. Wurden beim Spiel Österreich gegen Kroatien in der Fanzone Wien-Rathausplatz über 50.000 Fans gezählt, herrscht schauderhafte Ruhe zwei Tage später. Die wenigen Personen, die sich am Nachmittag in der Fanzone bewegen, gehören entweder zum Security-Personal oder es sind die Wirte, die sich gegenseitig von Stand zu Stand Mut zusprechen.

Fanzone: Der Tag davor

Österreich hat sich lange genug darauf vorbereitet. Jetzt ist es soweit. Nur noch einmal schlafen und die Fußball-EM 2008 beginnt. In Wien ist die Ringstraße seit fast einer Woche für die Fanzone abgesperrt. Die Aufbauarbeiten gehen in die Endphase über. Noch finden sich nur wenige Schaulustige und Zaungäste rund um den abgesperrten Bereich. Dass ab 7. Juni 2008 hier die große Party steigt, lässt sich nur erahnen.